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Programmheft Köthen 2015

 

Übersichtsplan Schloss Köthen

 

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Kongress-Newsletter

Dezember 2014

  

1. Kongress-NL

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Klaus Roman Hör

Palliativfälle und Homöopathie

Behandlungsstrategien bei multimorbiden Erkrankungen

In der Homöopathie erheben wir grundsätzlich den Anspruch auf kuratives Wirken. Durch Kompatibilität von Symptomenbild und Arzneimittelbild erhält der Organismus die spezifische Information, um Heilung in Gang zu setzen und um Homöostase zu erreichen.

In diesem ganztägigen Seminar werden wir uns neben den schon bekannten Mitteln aus der Reihe der Carbons, der Antimoniums und der Säuren auch mit spezifischen und weniger bekannten Arzneien beschäftigen. Es werden also auch Mittel wie Camphora, Laurocerasus, Opium, Secale, Atropium purum und andere zur Sprache kommen. Selbstverständlich soll auch den Problemen und Fragen der Seminarteilnehmer gebührend Raum gewidmet werden.

 

Wie steht es nun in inkurablen Fällen? Wir haben hier ein mehr oder weniger deutliches Symptomenbild, welches sich übrigens relativ uniform darstellt. Wir geben darauf ein Mittel, das diesem Bild kongruent ist, und es sollte nun eine Heilreaktion folgen, die auf Gesundung abzielt, was aber hier nun wiederum nicht stattfinden kann. Können wir trotzdem Wirkung erwarten? Ja! Warum? Durch die Kongruenz von Symptomenbild und Arzneimittelbild wird der Körper zu einer Reaktion “gezwungen“, die spürbar für den Patienten ist. Die energetische, spezifische Reaktion des Mittels ruft eine wahrnehmbare Reaktion des Organismus hervor, so dass eine Symptomenumkehr,ein Symptomenwandel zu sehen ist. Die ledigliche Palliation zeigt sich in der meist kurzen Wirkung mit notwendiger oftmaliger Wiederholung, am besten nach der Wasserglasmethode. Zudem zeigt sich Palliation auch am häufigen Mittelwechsel. Der Vorteil der Methode liegt am Verzicht auf starke Medikamente, z.B. Opiate. Daraus resultiert unter anderem eine klare Bewusstseinslage. Der Patient kann seine Angelegenheiten regeln, Dinge in Ordnung bringen.

 

Die Problematik des Behandelns liegt häufig darin begründet, dass wir auf eine kleine Änderung der Symptomatik schon mit einem neuen Mittel reagieren müssen. Dies erfordert genaueste Beobachtung und engsten Kontakt mit dem Kranken bzw. mit seinen Angehörigen. Der Aufwand an Zeit und die Beschäftigungsintensität mit dem Patienten ist äußerst hoch und fordert von dem Therapeuten ein gerüttelt Maß an Engagement. Des weiteren haben wir es in der Palliativbehandlung oft mit kleinen, d.h.relativ unbekannten Mitteln zu tun, die oftmals nur in einer sehr spezifischen Situation und auch hier nur kurz wirken.

 

Dr. med. Klaus-Roman Hör

  • Klaus Roman HörJahrgang 1950, wurde 1980 infolge eines einschneidenden Erlebnisses auf die homöopathische Heilweise aufmerksam.
  • Zuerst unter Dr. Michael Barthel und Dr. Willibald Gawlik als Tutoren, ließ er sich weiter von Dr. Vassilis Ghegas über viele Jahre hinweg schulen, um sich dann Dr. Massimo Mangialavori und dessen komplexer Sicht der Homöopathie zuzuwenden.
  • Seit nunmehr 30 Jahren als Zahnarzt und homöopathischer Arzt in Waldmünchen/Bayern niedergelassen, wendet er die Homöopathie im gesamten Behandlungsspektrum der Allgemeinmedizin und Geburtshilfe an.
  • K. R. Hör ist seit 25 Jahren auch in der Ausbildung homöopathischer Ärzte im DZVhÄ tätig. Der QZ/Arbeitskreis Regensburg besteht unter seiner Leitung seit 1988. Die regionale Gruppe Regensburg im LV Bayern leitet er seit 1990. Er hält regelmäßige Vorlesungen seit vielen Jahren in Bad Herrenalb, auf Kreta, Mallorca und in Windhoek/Namibia.
  • Weitere Tätigkeiten: Notarzt und Leitender Notarzt im Landkreis Cham, Betreuungsarzt im örtlichen BRK und Kneipp-Verein Waldmünchen
  • Kontakt: k.hoer@t-online.de


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