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PROGRAMMHEFT

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Programmheft Köthen 2015

 

Übersichtsplan Schloss Köthen

 

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Kongress-Newsletter

Dezember 2014

  

1. Kongress-NL

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Sigrid Kruse

Sigrid Kruse1, Isabel Franzen1, Mira Dorcsi-Ulrich2

1Dr. von Haunersches Kinderspital der Ludwig-Maximilians-Universität München

2Kinderarztpraxis in München

 

I. Homöopathische Therapie beim neonatalen Drogenentzug

Vergleich zweier Behandlungsregime bei Neugeborenen mit akutem Drogenentzugssyndrom

 

Fragestellung:

Diese Studie soll zeigen, wie die homöopathische Therapie in der Neonatologie begleitend angewendet werden kann. Das Ziel ist, zu untersuchen, ob durch die Gabe eines potenzierten homöopathischen Einzelmittels beim neonatalen Drogenentzug die konventionelle Therapie mit z.B. Tinctura opii, verzögert werden kann oder nicht mehr notwendig ist. Die Frage lautet: Lässt sich bei Neugeborenen mit akutem Drogenentzugs-syndrom der Finnegan-Score durch die einmalige orale Gabe von Opium C 200 als Globuli von >11 Punkte bis auf <8 Punkte oder mindestens um 3 Punkte innerhalb von 30 Minuten senken?

 

Das neonatale Drogenentzugssyndrom wurde als Studienthema gewählt, weil die Unruhe und das Schreien des Neugeborenen sehr heftig, hartnäckig und schwer beeinflussbar sind.

Außerdem gibt es mit dem Finnegan-Score ein validiertes, international anerkanntes Messinstrument für die Unruhe und das Schreien. In einer Vorstudie am Dr. von HaunerschenKinderspital wurden gute Ergebnisse auf eine Gabe Opium C200 beobachtet.

 

II. Homöopathische Therapie bei Muttermilchmangel

Vergleich zweier Behandlungsregime zur Steigerung der Milchmenge bei Müttern frühgeborener Kinder

 

Fragestellung:

Der Muttermilch-Mangel bei Müttern frühgeborener Kinder ist ein häufiges Problem. Eine große Rolle spielen dabei physiologische (z.B. mütterlicher Organismus hormonell noch nicht für die Laktation bereit) sowie psychische Faktoren (z.B. Schreck und Schock über die zu frühe Geburt des Kindes, Angst und Sorgen um das Leben des Kindes, unvorbereitete und plötzliche Mutterschaft, u.a.). Die Frage lautet: Lässt sich die Muttermilchmenge durch die Gabe homöopathischer Einzelmittel steigern, so dass das Kind zu mindestens 80% mit Muttermilch (bzw. 60% bei Zwillingen) ernährt werden kann?

 

Der Milchmangel bei Müttern frühgeborener Kinder wurde als Studienthema gewählt, weil er häufig bei Müttern frühgeborener Kinder auftritt und pharmakologisch wegen der Sorge vor toxischer Belastung der Muttermilch schwer zu behandeln ist. Außerdem gibt es mit der Menge der abgepumpten Muttermilch einen objektiv messbaren und leicht zu ermittelnden Hauptzielparameter. In einer Vorstudie zu dieser Problematik konnten gute Ergebnisse mit homöopathischen Einzelmitteln erzielt werden.

  

 

Dr. med. Sigrid Kruse

Sigrid KruseLeitet als Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin den Bereich Homöopathie am Dr. von Haunerschen Kinderspital der Ludwig-Maximilians-Universität München.

  • Studium der Medizin in Tübingen mit Promotion zu „Otitis media bei Kindern: homöopathische Therapie im Vergleich zur konventionellen Therapie“
  • Seit 1984 Ausbildung in Homöopathie bei der Internistin Dr. Waltraut Schiedel sowie bei Prof. Mathias Dorcsi, Begründer der Wiener Schule der Homöopathie. Weitere wichtige Lehrer: Dr. Erwin Schlüren, Dr. Dario Spinedi, Georgos Vithoulkas, Dr. Heiner Frei u.a.
  • 1994 Dreimonatskurs Homöopathie in Augsburg.
  • 1995 Beginn als Assistenzärztin am Dr. von Haunerschen Kinderspital der LMU München im Rahmen des Modellprojekts „Homöopathie in der Pädiatrie“
  • 2002 Verleihung des Förderpreises der Karl und Veronica Carstens-Stiftung für die erfolgreiche Integration der Homöopathie in die Universitätskinderklinik.
  • Seit 2010 Dozentin des Wahlfachs Homöopathie an der LMU München gemeinsam mit Dr. Joachim Siebenwirth
  • Referentin bei zahlreichen Veranstaltungen im In- und Ausland sowie in verschiedenen Kinderkliniken Deutschlands

  

Abstract folgt in Kürze.



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