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Programmheft Köthen 2015

 

Übersichtsplan Schloss Köthen

 

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Kongress-Newsletter

Dezember 2014

  

1. Kongress-NL

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Stephan Baumgartner

Arbeitsgruppe Grundlagenforschung Homöopathie

PD Dr. Stephan Baumgartner, Dr. Tim Jäger, Prof. Dr. Peter Heusser

Institut für Integrative Medizin, Universität Witten-Herdecke, Herdecke, Deutschland

  

Stephan BaumgartnerZiel dieses Forschungsprojekts ist der Aufbau einer Arbeitsgruppe für Grundlagenforschung zum Thema homöopathische Potenzierung an einer deutschen Universität.

 

Die Grundlagenforschung in der Homöopathie untersucht, ob spezifische Wirkungen homöopathischer Präparate vorhanden sind, die über einen Placebo-Effekt hinausgehen. Da diese Frage mittlerweile grundsätzlich positiv zu beantworten ist, kann sich die Wissenschaft nun sowohl einer Aufklärung des Wirkprinzips potenzierter Präparate als auch Untersuchungen zur Qualitätssicherung und Herstellungsoptimierung homöopathischer Arzneien zuwenden.

 

Für die Homöopathie-Forschung ist es von essentieller Bedeutung, dass vorhandene Untersuchungen von einer unabhängigen Arbeitsgruppe reproduziert werden. Gerade bei dem wissenschaftlich umstrittenen Thema der Forschung über Hochpotenzen haben nicht reproduzierte Ergebnisse wissenschaftlich nur wenig Gewicht. Im Rahmen des vorliegenden Projektes soll eine Auswahl der weltweit interessantesten und vielversprechendsten Labormodelle neu auch an einer deutschen Universität konstituiert werden, um reproduzierbare Testsysteme zu etablieren, die international abgestützt sind und so auch Multi-Center-Studien erlauben.

 

Mit diesen Labormodellen soll dann in einer ersten Phase primär praxisrelevanten Fragestellungen nachgegangen werden: Wie stabil sind homöopathische Arzneimittel gegenüber äußeren Einflüssen wie z.B. elektromagnetischer Strahlung? Die Antwort auf diese Fragen wird neben praxisrelevanten Erkenntnissen erlauben, mögliche Theorien zum Wirkprinzip homöopathischer Potenzen näher einzugrenzen, was in einer Folgephase ein gezielteres Vorgehen gestatten wird.

 

Ergänzend zu den experimentellen Arbeiten sollen verschiedene Übersichtsarbeiten zum Stand der Forschung erstellt werden. Dies betrifft die Bereiche der pflanzlichen und physikalisch-chemischen Untersuchungssysteme, aber auch eine Gesamtschau der vorhandenen Theorien zur Erklärung der Wirkung homöopathischer Präparate. Diese Konzeption erlaubt ein stringentes und gezieltes Vorgehen im Gesamtprojekt.

 

Unseres Erachtens sind die Grundlagenforschung und deren Ergebnisse der Schlüssel zur Akzeptanz der Homöopathie in der Medizin und den Naturwissenschaften, insbesondere durch die Bestimmung des Wirkprinzips homöopathisch potenzierter Präparate. Hierzu wollen wir mit dem vorliegenden Projekte einen bedeutenden Beitrag leisten.



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